Europäische Delegation im Vogelsberg

Acht Partnerregionen besuchten die Vulkanregion.

Der Vogelsberger Express stellt sich vor (Quelle: C. Plass)

Die Teilnehmer am Vulkanradweg (Quelle: H. Greb)

Parkplatz Taufsteinhütte (Quelle: H. Greb)

Im Rahmen des INTERREG-Projekts "Three T" besuchten Partnerregionen aus Teneriffa, Malta, Rumänien, Italien, Polen, Finnland und Ungarn die Region Mittelhessen. Die Partner interessieren sich wie in anderen Regionen Natur- und Kulturerbe geschützt sowie verbessert werden kann. Das geschieht durch Implementation neuer Themenwege oder Aufwertung bereits existierender Infrastruktur. Das große Gesamtziel ist es das Potenzial des Ökotourismus an Kulturstätten zu maximieren. Bis Ende November 2022 werden mindestens 20 „Good-Practice“-Beispiele ausgewiesen, an denen sich die Partnerregionen als Hilfestellung für Projekte in der eigenen Region orientieren können.

Der Studienbesuch im Geopark Vogelsberg begann auf dem Hoherodskopf mit einer Einführung in die neue Ausstellung im Infozentrum, einem Gemeinschaftsprojekt des Geoparks, des Naturschutzgroßprojektes und des Naturparks. Nach einem Grußwort der Schottener Bürgermeisterin Susanne Schaab, stellten sich der Geopark und das Naturschutzgroßprojekt mit ihren Zielen vor, ergänzt mit Informationen zum Touristenmagnet Erlebniswelt Hoherodskopf. Anschließend wartete nach einem kurzen Spaziergang mit Aussicht ins Tal der VGO-Bus Vulkanexpress für die Weiterfahrt zum Vulkaneum in Schotten auf die internationalen Besucher.

Nach zwei Führungen in der interaktiven Ausstellung durch den Geopark und einer Stärkung zu Mittag im Café CaRe führte die Exkursion mit einem kurzen Zwischenhalt an der Herchenhainer Höhe zum höchstgelegenen Punkt des Vulkanradweges in Hartmannshain. Ein Statement zur 94 km langen Strecke, dem Marketing und der touristischen Infrastruktur gab es von Frau Schwing-Döring (Region Vogelsberg Touristik (RVT)).

Vorbei an der Teufelsmühle in Ilbeshausen und am kleinHotel in Herbstein hieß das nächste Ziel Zentralstation bei Lauterbach-Frischborn. Auch hier schlängelt sich der Vulkanradweg vorbei, die Besucher erfuhren, wie man aus einer alten Bahninfrastruktur ein neues gastronomisches Highlight schaffen kann. Nach einem kurzen Halt am Steinbruch in Frischborn ging es zur finalen Anlaufstelle des Tages – das Schloss Eisenbach bei Lauterbach, welches oberhalb des Vulkanradweges zu finden ist. Die Gruppe besichtigte den Schlosspark und -hof sowie die Kirche, anschließend ging es zum Ausklang des Tages in das Gasthaus Café Burg Post.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher in der Abschlussbesprechung von der Zusammenarbeit in der Vulkanregion durch verschiedene Organisationen mit dem Ziel, gemeinsam für die Stärkung des sanften Tourismus in der Region zu sorgen. Positiv wurde die Einbindung von europäischen Förderprogrammen wie LEADER in die Tourismusbranche im Vogelsberg gesehen. Probleme und Verbesserungspotential sahen die Besucher in der Vielfalt der Angebote am Hoherodskopf, die für Touristen nur schwer zu überschauen sind.

Das nächste Ziel der internationalen Studientage ist der Verwaltungsbezirk Vas (Szombathely/Steinamanger) in Ungarn Ende Mai.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.interregeurope.eu/threet/