Reise durch die Vulkanregion

Georgische Geoparkplaner besuchen den Vogelsberg.

Die Exkursionsgruppe auf dem Bismarckturm (Quelle: H. Greb, Geopark)

Gespräch am neuen Infozentrum auf dem Hoherodskopf (Quelle: H. Greb, Geopark)

Auf Einladung von Prof Dr. Dittmann vom Institut für Geographie der Justus-Liebig-Universität Giessen verbrachte eine Delegation von georgischen Geoparkplanern einen Tag im Geopark Vogelsberg, um sich über dessen Umsetzungsprojekte zu informieren.

Im Rahmen des internationalen Workshops "Evaluating the National Atlas of Georgia" informierten sich dortige Experten über die Geoparklandschaft in Mittelhessen. Geoparkleiter Hartmut Greb freute sich in seinen Ausführungen über den Besuch im größten Vulkangebiet Mitteleuropas. Stationen waren u. a. der Geotop Taufstein mit Aussichtsturm, die neue Infoausstellung am Hoherodskopf, der Geopfad am Hoherodskopf, der Baumkronenpfad und zum Abschluss das Vulkaneum in Schotten.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher aus Georgien über die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen wie dem Naturpark und dem Naturschutzgroßprojekt mit dem Geopark und seinem geologischen Hintergrund. In Georgien ist die Einbettung von geologischen Themen in den Schutz des Naturerbes noch unüblich und wird als nicht dringlich angesehen. In ihrem Abschlusswort betonte die Delegationsleiterin, Frau Prof. Dr. Nana Bolashvili, die wichtigen Erkenntnisse zur Verknüpfung von Geotop- und Naturschutz für die Einrichtung von Geoparks in Georgien, die hier in Hessen gewonnen wurden.