Wanderwochen in Homberg (Ohm) & Amöneburg

Interkommunale Zusammenarbeit im Tourismus.

Bürgermeisterin Blum (li) und Bürgermeister Plettenberg freuen sich mit Birgit Gruß (ganz re) und Dr. Almut Bick (2. v. re) auf den Start der gemeinsamen Wanderwochen. © Stefanie Wellner

Die Städte Amöneburg und Homberg (Ohm) starten mit den gemeinsamen Wanderwochen im Januar und Februar eine besondere interkommunale Zusammenarbeit, die über Landkreisgrenzen hinweg geht. Gemeinsame touristische Planungen sind naheliegend. Die beiden Städte liegen nicht nur in Sichtweite voneinander, sie verbindet auch die Ohm und in der Geologie das Thema Vulkanismus. Beide Städte sind aus diesem Grunde Mitglied im Geopark Vulkanregion Vogelsberg. Hombergs Bürgermeisterin Claudia Blum und Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg sind beide dort auch Vorstandsmitglieder.

Die Ausarbeitung des Programms der gemeinsamen Wanderwochen lag in den Händen von Birgit Gruß in Amöneburg und Dr. Almut Bick auf Homberger Seite. Am letzten Januarwochenende beginnt die Reihe mit einer Fackelwanderung für die ganze Familie in Homberg (Ohm) und einer Knospenführung im Naturschutzgebiet in Amöneburg. Sie wird am ersten Februarwochenende mit einer Wanderung auf der GeoTour „Kreuz & Quer“ in Amöneburg und mit einer Sonnenaufgangswanderung in Homberg (Ohm) fortgesetzt. Den Abschluss bilden am zweiten Februarwochenende eine besinnliche Wanderung in Homberg (Ohm) und ein Photo-Walk in Amöneburg.

Die „Wanderwochen in Amöneburg und Homberg (Ohm)“ sind das Ergebnis längerer Planungen, wie man die verbindenden Elemente touristisch in Wert setzen könnte. In den letzten Jahren haben beiden Städte eine bemerkenswerte Entwicklung im Tourismus vorzuweisen, die sich unter anderem in den bekannten Premiumwegen „Schächerbachtour“ und „Amanaburchtour“ manifestiert.

Klaus Erber, Vorsitzender des Deutschen Wanderinstitutes, hatte die beiden Städte beraten und über die neusten Entwicklungen im Wandertourismus informiert. Das Thema Wandern ist generell im Aufwind. Der Trend geht zu immer jüngerem Publikum, das auch das ganze Jahr hindurch wandert. Ergebnis der Beratungen war, dass Amöneburg und Homberg (Ohm) mit ihren qualitätsvollen Wanderwegen bereits sehr gut dastehen. Mehr als neue Wanderwege braucht es nun Events, die die einzelnen Produkte zum Leben erwecken. „Das Wanderthema ist kein statisches Thema, das mit der Beschilderung eines Weges fertig wäre. Jetzt gilt es Abwechslung zu bieten.“, fasst Bürgermeister Plettenberg zusammen. „Beide Städte haben schon viel realisiert, gemeinsam kommen wir noch ein Stück weiter.“

„In Zukunft möchten wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen und intensivieren.“, bekräftigt Bürgermeisterin Blum. Denn wo die einzelne Stadt vor allem Tagestouristen anzieht, können beide zusammen mehr bewegen: „Mit der Kombination von attraktiven Angeboten aus beiden Städten können wir Gästen auch Anreize bieten, eine ganze Woche in unserer Region Urlaub zu machen.“