Was ist eigentlich Vulkanismus?

Im Grunde lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten: Eine Hitzequelle und etwas, das durch diese schmelzen kann – das ist Vulkanismus!

Wie für viele Dinge und Erscheinungen, gibt es auch hierfür eine Definition, die vielleicht etwas sperrig erscheint: Vulkanismus ist ein oberflächiger Ausdruck von interner Hitze auf Planeten oder Monden, wodurch feste, flüssige oder gasförmige Produkte sich über die Oberfläche verteilen (Francis & Oppenheimer, 2004).

Diese Definition erlaubt es uns, vulkanische Phänomene im gesamten Sonnensystem zu berücksichtigen: silikatische Schmelzen auf der Erde, Schwefellava auf dem Jupitermond Io, „Lavaströme” aus Wasser auf dem Saturneismond Enceladus oder Fontänen aus Stickstoff auf dem Neptunmond Triton.

Ein Vulkan ist demnach eine Stelle, an der Material aus dem Inneren eines Planeten die Oberfläche erreicht.


Literatur

  • Francis P. & Oppenheimer, C. (2004). Volcanoes. Oxford University Press. New York.