Geotop Alteburgskopf bei Schotten

Die vulkanischen Gesteine des Geotops und Naturdenkmals Alteburgskopf nahe Schotten sind reich an Alkalien, wodurch er als Alkalibasalt bezeichnet wird. Durch die Verwitterung des relativ hohen Gehaltes an Feldspäten, erscheint das Gestein im Vergleich zu anderen Basalten oft hell.

Erkaltet basaltische Lava, so verliert sie an Volumen. Hierdurch entstehen Spannungen innerhalb des Gesteins. Diese werden durch das Bilden von Rissen abgebaut, welche letztlich zur Entstehung von Säulen führt. Die Säulen deuten mit ihren Enden jeweils zur ehemaligen Abkühlungsrichtung: in einem Lavastrom also in Richtung der kühleren Unter- und Oberseite.

Säulen sind auch beim Geotop Alteburgkopf zu sehen. Durch die Kraft der Erosion wurden die Randbereiche des ehemaligen Lavastromes zerkleinert und umgelagert. Darauf deutet das Blockfeld um das Geotop hin.


Lage, Erreichbarkeit und Begehbarkeit

Das Geotop befindet sich ca. 1 km südwestlich von Schotten im Wald nahe eines Weges.

  • GPS N 50°29'31.3'' E 9°8'10.0''
  • UTM 32 U 509656/5593346


Literatur

  • Ehrenberg, K.-H. & Hickethier, H. (1985). Die Basaltbasis im Vogelsberg. Schollenbau und Hinweise zur Entwicklung der vulkanischen Abfolge. Geol. Jb. Hessen (113), 97–135.
  • Reischmann, T. & Schraft, A. (2009). Der Vogelsberg: Geotope im größten Vulkangebiet Mitteleuropas. Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wiesbaden.